
Wer die Aktion nicht kennt, bitte einmal hier klicken. Kurz gesagt stellt jeder Blogger einige Lieblingsblogs vor, weil ja die schöne Tradition der Blogroll etwas aus der Mode gekommen ist (ich werd demnächst eine einrichten, versprochen), und man an den interessantesten Blogs häufig vorbeiklickt.
Hier also – Trommelwirbel – meine deutschsprachigen Blog-Favoriten. Ich hab die Liste nach Kategorien geordnet, und mich auf unbekanntere Blogs konzentriert. Ich hab versucht, nicht nur Medien-Blogs aufzunehmen, was gar nicht so einfach war. Ich sollte mal mein Feedreader-Menü überdenken.
Medien:
Wer etwas über die Geschehnisse in der Schweizer Medienlandschaft mitbekommen will, muss Medienspiegel lesen. So einfach ist das.
Dirk von Gehlen ist Redaktionsleiter von jetzt.de, und bloggt auf seiner privaten Seite über Medien, Journalismus, Digitalisierung. Ich neige beim Bloggen ja eher zu vielen Worten, wer lieber kurze, knappe Texte liest, wird hier gut bedient.
Alexander Svensson dürfte eigentlich bekannt sein, sein Wortfeld-Blog ist jedenfalls eins der ersten Medien-Blogs, das ich fast von Beginn meiner Blogleser-Karriere an lese. Trotzdem, ein bißchen Werbung schadet ja nie, Alexanders Beiträge sind immer überraschend, er hat die großartigen The Wire Bookcover Fakes gepostet, und hat generell ungewöhnliche Themen auf dem Schirm. Absolute Empfehlung.
Bei Leander Wattig geht es um die Veränderungen, die die Digitalisierung für den Buchmarkt bereit hält. Da es in der Buchbranche jetzt gerade erst los geht mit E-Books und E-Readern, haben diese Veränderungen ihr eigenes Blog verdient, was sich bestens trifft, denn mit dem Thema scheint sich Leander Wattig schon geraume Zeit auseinanderzusetzen.
Schweiz:
Die Blogwiese wird bestellt von Jens-Rainer Wiese, und das schon seit 2005. Herr Wiese ist mit seiner Familie vor acht Jahren in die Schweiz gezogen, und erzählt seit dem, was einen als Deutschen dort erwartet. Vor allem die schweizer Sprache hat es ihm angetan.
Berlin:
Nadine Lantzsch arbeitet für den Tagesspiegel, und ist auch noch nebenher an der FU Berlin (glaube ich). Ich kenne sie nicht persönlich, weiß aber von den vielen FU Praktikanten beim Tagesspiegel, dass sie ganz nett ist. Und ihr Blog ist auch toll, da geht es um neue Medien und das Leben in Berlin und was Nadine sonst noch so begeistert.
bln.fm ist offiziell kein Blog, die beiden Jungs und ihr Team machen aber trotzdem gutes Programm, und das in Textform wie als Radio-Stream. Es geht um Berlin, Party, Techno, Kunst und Kultur. Und das so unaufgeregt und lesbar wie möglich, was eine angenehme Abwechslung zu den hysterischen Hipster-Blogs aus Berlin-Mitte ist.
Was nicht heißen soll, das Hipster Blogs per se schlecht sind. I Heart Berlin zum Beispiel ist toll, das liest sich so wie eine Unterhaltung über das letzte Wochenende, wenn man in Berlin lebt. Aus der Ferne betrachtet, kommt man nicht umhin, den Berliner Möglichkeiten im Nachtleben etwas nachzutrauern.
Sex:
Und hier noch etwas ganz anderes. Ich hab keine Ahnung, wer die Dame ist, oder wo sie lebt, ihre Bettgeschichten finde ich trotzdem spannend.
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