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8
Sep 11

Safe for Work

Diese Infografik darf man sich ruhig vom Bürostuhl aus ansehen: Welche Web-Videos schauen Amerikaner (laut Eigenauskunft) am Arbeitsplatz? Gefunden beim Videopunk.

 


21
Jul 11

“You know nothing of my work!”

Heute wäre Marshall McLuhan 100 Jahre alt geworden. Die Geburtstag-Laudatio hält Tom Wolfe, mit einem Vortrag über die öffentliche Person McLuhan und seine Thesen:

Das Video ist von Marshall McLuhan Speaks, dort gibt es noch mehr Material, inkl. vieler Videos mit McLuhan selbst. Das Nieman Lab ehrt den Vordenker der Medientheorie zusätzlich mit einer Mini-Serie. Damit sein Werk endlich besser verstanden wird.


20
Jun 11

Videogames Rule the Entertainment World

Alter Hut, aber schön aufbereitet: Videogames schlagen Blockbuster in den USA regelmäßig mit ihren Umsatzzahlen in der Release-Woche. 2011 wird da wohl keine Ausnahme bilden. Die gesamten Videospiel-Umsätze lagen 2010 auch in Deutschland vor den Umsätzen mit Kinotickets.

(via Spreeblick)


16
Okt 09

Ein ♥ für Blogs

ein-herz-fuer-blogs

Wer die Aktion nicht kennt, bitte einmal hier klicken. Kurz gesagt stellt jeder Blogger einige Lieblingsblogs vor, weil ja die schöne Tradition der Blogroll etwas aus der Mode gekommen ist (ich werd demnächst eine einrichten, versprochen), und man an den interessantesten Blogs häufig vorbeiklickt.

Hier also – Trommelwirbel – meine deutschsprachigen Blog-Favoriten. Ich hab die Liste nach Kategorien geordnet, und mich auf unbekanntere Blogs konzentriert. Ich hab versucht, nicht nur Medien-Blogs aufzunehmen, was gar nicht so einfach war. Ich sollte mal mein Feedreader-Menü überdenken.

Medien:

Medienspiegel.ch

Wer etwas über die Geschehnisse in der Schweizer Medienlandschaft mitbekommen will, muss Medienspiegel lesen. So einfach ist das.

Dirk von Gehlen

Dirk von Gehlen ist Redaktionsleiter von jetzt.de, und bloggt auf seiner privaten Seite über Medien, Journalismus, Digitalisierung. Ich neige beim Bloggen ja eher zu vielen Worten, wer lieber kurze, knappe Texte liest, wird hier gut bedient.

Wortfeld

Alexander Svensson dürfte eigentlich bekannt sein, sein Wortfeld-Blog ist jedenfalls eins der ersten Medien-Blogs, das ich fast von Beginn meiner Blogleser-Karriere an lese. Trotzdem, ein bißchen Werbung schadet ja nie, Alexanders Beiträge sind immer überraschend, er hat die großartigen The Wire Bookcover Fakes gepostet, und hat generell ungewöhnliche Themen auf dem Schirm. Absolute Empfehlung.

Leander Wattig

Bei Leander Wattig geht es um die Veränderungen, die die Digitalisierung für den Buchmarkt bereit hält. Da es in der Buchbranche jetzt gerade erst los geht mit E-Books und E-Readern, haben diese Veränderungen ihr eigenes Blog verdient, was sich bestens trifft, denn mit dem Thema scheint sich Leander Wattig schon geraume Zeit auseinanderzusetzen.

Schweiz:

Blogwiese

Die Blogwiese wird bestellt von Jens-Rainer Wiese, und das schon seit 2005. Herr Wiese ist mit seiner Familie vor acht Jahren in die Schweiz gezogen, und erzählt seit dem, was einen als Deutschen dort erwartet. Vor allem die schweizer Sprache hat es ihm angetan.

Berlin:

Medienelite

Nadine Lantzsch arbeitet für den Tagesspiegel, und ist auch noch nebenher an der FU Berlin (glaube ich). Ich kenne sie nicht persönlich, weiß aber von den vielen FU Praktikanten beim Tagesspiegel, dass sie ganz nett ist. Und ihr Blog ist auch toll, da geht es um neue Medien und das Leben in Berlin und was Nadine sonst noch so begeistert.

bln.fm

bln.fm ist offiziell kein Blog, die beiden Jungs und ihr Team machen aber trotzdem gutes Programm, und das in Textform wie als Radio-Stream. Es geht um Berlin, Party, Techno, Kunst und Kultur. Und das so unaufgeregt und lesbar wie möglich, was eine angenehme Abwechslung zu den hysterischen Hipster-Blogs aus Berlin-Mitte ist.

I Heart Berlin

Was nicht heißen soll, das Hipster Blogs per se schlecht sind. I Heart Berlin zum Beispiel ist toll, das liest sich so wie eine Unterhaltung über das letzte Wochenende, wenn man in Berlin lebt. Aus der Ferne betrachtet, kommt man nicht umhin, den Berliner Möglichkeiten im Nachtleben etwas nachzutrauern.

Sex:

Armadakant

Und hier noch etwas ganz anderes. Ich hab keine Ahnung, wer die Dame ist, oder wo sie lebt, ihre Bettgeschichten finde ich trotzdem spannend.


26
Sep 09

Der Monty Burns von Harvard

Jedes Jahr belegen knapp tausend Harvard-Studenten die Vorlesung von Michael J. Sandel über Moral, Ethik und Gerechtigkeit. Prof. Sandel gibt diese Vorlesung seit dreissig Jahren. Gerüchteweise saßen schon die Simpsons-Autoren im Auditorium, und verewigten den Professor als Monty Burns im Pop-Universum, schreibt die New York Times in einem längeren Artikel.

Dabei steht das Verhalten vom Kraftwerk-Magnaten in Springfield natürlich diametral zu den von Prof. Sandel gepredigten Werten. Die beiden teilen also nur das Aussehen. Vielleicht lässt sich der Professor  ja dazu hinreißen, den Simpsons-Charakter in seiner Vorlesung als Anti-Beispiel einzubauen.

Grandioserweise hat sich Harvard dazu entschlossen, den beliebten Kurs per Internet und Fernsehen fei zugänglich zu machen. Der Professor wird professionell ausgeleuchtet, und zusätzliches Material zur Vorlesung wird auch bereit gestellt. Es gibt auch ein neues Buch, ganz uneigennützig handeln also selbst Moralphilosophen nicht.

Hier ist das Video von der Einführung, der gesamte Kurs ist hier zu finden.


20
Sep 09

Google startet neuen Nachrichten-Aggregator

Google Fast Flip heißt die neue Seite, die wichtige amerikanische Nachrichtenseiten auf einen Blick versammelt. Die neuesten Artikel werden in ihrem Original-Seitendesign abgebildet, die Nutzer können so in kürzester Zeit knapp Vierzig Nachrichtenquellen durchstöbern.

Sichtbar ist anscheinend immer die jeweils erste Seite einer Nachricht, will man die Artikel zur Gänze lesen, muss man zur Original-Seite weiter. Während der Burda Verlag gerade erst mit dem Google-News-Klon Nachrichten.de gestartet ist, ist Google selbst schon wieder ein Stück weiter. Dazu kommt: Google will die Verlagshäuser am erwirtschafteten Umsatz beteiligen, schreibt die NZZ.

Fast Flips ist noch im Beta-Stadium (den Google Labs), und auch nur für amerikanische Nachrichtenquellen verfügbar, überzeugt aber trotzdem schon durch Handlichkeit und Auswahl der Artikel. Wer schnell die Leitmedien in den USA durchblättern will, ist bei Google Fast Flip gut aufgehoben.

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14
Jun 09

Unparteiisch und Ungeliebt

CNN hat ein Problem: die eigene Unparteilichkeit. Die Konkurrenten Fox News und MSNBC erreichen Abend für Abend mit eindeutig politisch gefärbten Kommentaren höhere Quoten als das Urgestein der 24-Stunden-Nachrichtensender, schreibt die New York Times.

Neutral sein zieht nicht mehr. Zwar hat CNN die beste Marke wenn es um aktuelle Nachrichten geht, aber das hilft nur bei großen Ereignissen. Wird ein Präsident gewählt, eine Regierung gestürzt oder ein Land angegriffen, dann schlägt die Stunde von CNN. Wenn abends wieder mal nur das übliche Hin und her auf der politischen Bühne kommentiert werden muss, schalten die Zuschauer lieber die Parteifunkzentralen ein.

Die Frage ist jetzt: wann knickt CNN ein? Jon Klein, Präsident des nationalen CNN Kanals gibt sich kämpferisch:

“There are several networks that reside in the cable news category, but only one that reliably delivers the news unbiased. We would do ourselves a disservice if we thought that our main competitors were the other so-called cable news networks. They don’t have journalists on in prime time.” (aus dem New York Times Artikel)

Die weitere Entwicklung hängt damit stark von der politischen Zukunft der USA ab. Wenn die politische Lagerbildung und Boulevardisierung der Nachrichten anhält, sieht es finster aus für distanzierten, werturteilsfreien Journalismus im Kabelnetz. Sollte aber die Tendenz zur Auflösung eben dieser politischen Lager in der Gesellschaft durchschlagen, dann könnte CNN langfristig auf die richtige Strategie gesetzt haben.

Es ist einfach schwer zu erkennen, worauf die Gesellschaft zusteuert. Einerseits lassen sich sogenannte Dealignment-Prozesse nachweisen. Die Bindung an politische Richtungen schrumpft, immer weniger US-Bürger ordnen sich einem bestimmten politischen Lager zu.

Das gilt aber nicht für die News-Junkies, von denen die Kabelnachrichtensender abhängig sind. Dieses Publikum goutiert vor allem tendenziöse Berichterstattung. Die rohen Nachrichten holen sich die Zuschauer im Netz, im TV sollen dann die Geschichten möglichst unterhaltsam verpackt eingeordnet werden. Und das machen Fox News und MSNBC eben besser.


28
Apr 09

Drei Mal gegen den Untergang

Drei Leseempfehlungen zur Krise der Zeitungshäuser, die den scheinbar einhelligen Tenor vom Untergang der gedruckten Zeitung in Frage stellen: