Zufälliges


11
Mai 11

Schwedische Eiche

Eher am Rande fasst Petra Hesser, IKEA-Chefin in Deutschland, in den aktuellen Media Perspektiven (3/2011, S. 139) zusammen, warum sie keine Angst vor der zunehmenden Alterung der Bevölkerung hat:

“Das hieße ja, dass sich der Wohngeschmack mit zunehmendem Alter zwangsläufig der Eiche-Anbauwand annähert. Das ist keineswegs so. Wir stellen fest, dass Leute, die mit IKEA aufgewachsen sind, die Marke auch noch gut finden, wenn sie älter geworden sind.”

Moment, hiesse das nicht, IKEA ist die neue Anbauwand aus Eiche?


27
Nov 09

Drüber gestolpert III

“Das Internet ist nur eine Zumutung, wenn man versucht, es im Griff zu haben. Ansonsten ist es ein echter Turbolader für überindividuelle Prozesse. Auf einem Fernseher versucht man ja auch nicht, jeden einzelnen Bildpunkt zu analysieren. Im Internet geht es tatsächlich immer ‘ums Ganze’.”

Prof. Dr. Peter Kruse im Interview in der Süddeutschen Zeitung über die Thesen von Frank Schirrmacher zur Informationsüberflutung im Netz. Mehr Ideen von Prof. Kruse gibt es hier.


22
Okt 09

Drüber gestolpert II

“An interesting detail in these figures is the stratification of income among different types of users: the average income of passive spectators of usergenerated content sites is significantly higher than the median income of content creators. In other words, the contingent of spectators and inactives, which is much larger than the 13 percent of actual creators, constitutes an appealing demographic to site owners and advertisers. […] Manifestos such as Wikinomics and ‘We-Think’ make one believe that, since every user is an active, creative contributor, the very idea of ‘consumer’ is definitely passé. The term ‘user’ turns out to be a catch-all phrase covering a wide range of behaviour, from merely clicking to blogging and uploading videos. Mass creativity, by and large, is consumptive behaviour by a different name.”

José Van Dijck and David Nieborg: “Wikinomics and its discontents: a critical analysis of Web 2.0 business manifestos”, In: New Media & Society 2009; 11; S. 861.


14
Okt 09

Drüber gestolpert I

“Wenn man sich die deutsche Zeitungslandschaft anschaut, wie sie sich in den Zahlen von Schütz (2001) spiegelt, wird das Ausmaß deutlich, in dem durch Produktdifferenzierung der Eindruck von Vielfalt entsteht: 136 Publizistische Einheiten mit jeweils unterschiedlichem aktuell-politischen Nachrichten- und Informationsteil auf den ersten Seiten werden von 356 Verlagen als Herausgebern zu 1584 Ausgaben für ganz Deutschland gespreizt, indem Titel, Lokal- und Regionalteile variiert werden.”

– Prof. Dr. Marie Luise Kiefer, “Medienökonomik”, Oldenbourg: München, 2005, S. 95.